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Mai 22 2013

Fazit 2012/2013

veröffentlicht von um 9:40 Uhr 17 Kommentare

Seit der Saison 2006 ziehe ich zum Saisonende ein ausführliches Fazit in meinem Blog, seit 2010 auch – mit Unterbrechungen – für Ludwigspark.de. Das war anfangs relativ einfach, standen am Ende dieser Jahre meist Auf- oder Abstiege, die eine Saison in ihrer Bewertung ziemlich deutlich ausfallen ließen. Doch was ist mit dem dritten Klassenerhalt in Folge? Je nachdem wessen Urteil gehört wird, pendelt die Saison zwischen einem wahren Seuchenjahr mit knappen Happyend bis hin zu einer ganz ordentlichen Runde. Im Folgenden werden Einzelaspekte der Spielzeit 2012/2013 noch mal in die Kritik genommen.

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Mai 17 2013

Torhüter Benedikt Fernandez wird den FCS zum Saisonende sehr wahrscheinlich verlassen. Der 28-jährige hat laut Medienberichten das stark leistungsbezogene Vertragsangebot des FCS abgelehnt. Der FC wollte Fernandez zwar halten, war jedoch skeptisch aufgrund der Rückenprobleme des Ex-Leverkuseners. Fernandez war als Notverpflichtung vor der Saison gekommen, etablierte sich im Laufe der Saison als Stammkeeper und absolvierte 17 Ligaspiele für die Molschder.

Zurückkehren wird indes Ex-Spieler Martin Forkel als Jugendtrainer. Nach einem Jahr in der Oberligamannschaft von Neunkirchen soll der 33-jährige Routinier laut einem SZ-Bericht außerdem als Stand-By-Spieler für die 2. Mannschaft zur Verfügung stehen.

Mai 17 2013

HFC_Logo_03_3195a32599Anbei der Informationsflyer zum Auswärtsspiel in Halle

Halle-FCS

Mai 16 2013

Das leidige Stadionthema ist inzwischen in Saarbrücken weitaus älter als ein Großteil der FCS-Anhängerschaft. Nachdem sich lange Jahre nichts tat, nahm das Thema im letzten Jahr mal wieder Fahrt auf. Ein Neubau für 28 Mio. € war angedacht, doch dann folgte die Ernüchterung, als Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer und OB Britz die Neubaupläne als zu teuer verwarfen und auf einmal eine Sanierung im Bestand ankündigten. Seit dieser Ankündigung dümpelt das Thema für die Öffentlichkeit ohne weitere konkrete Planungen vor sich hin. Im Rahmen der Bürgersprechstunde in der Staatskanzlei hatten nun am vergangenen Samstag einige Mitglieder der aktiven FCS-Fanszene die Möglichkeit sich bei Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, aber auch ihre Wünsche und Vorstellungen zu kommunizieren.

AKK erläuterte zu Beginn die Entscheidungsfindung weg von einem Neubau und hin zu einer Sanierung im Bestand. Die Gründe (Stichwort Parkplätze) sind seit längerem bekannt, so dass es bei diesem Punkt keine großen Neuigkeiten gab. Die CDU-Politkerin teilte den Fans mit, dass die Planungen für die Sanierung im Hintergrund weiterlaufen. Sollte der Stadtrat im Sommer positiv über die Pläne entscheiden, werden die Arbeiten danach europaweit ausgeschrieben. Als Zeithorizont für die Fertigstellung der Sanierung wurde das Jahr 2015 von AKK genannt. Die Ministerpräsidentin wies auch auf die baurechtliche Problematik hin, sobald die Sanierung rechtlich als Neubau eingestuft werden müsse, da dann z.B. auch wieder Parkplätze geschaffen werden müssten. AKK stellte fest, dass der Kommunikation mit den Nutzern des Stadions zukünftig mehr Bedeutung zukommen müsse, damit die Ernsthaftigkeit des Vorhabens und der Austausch darüber auf breitere Beine gestellt werden.

Danach äußerten die anwesenden Fans einige Wünsche und Vorstellungen zur Sanierung. Das Thema Überdachung der Stehplätze kristallisierte sich dabei als für die Fans sehr wichtig heraus, gerade in Hinblick auf die momentan bei Regenwetter stattfindenden Schlammschlachten auf den Stehrängen des Ludwigsparks. AKK versprach eine Überdachung zu unterstützen, da diese auch mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand zu realisieren sei. Danach wurden Themen wie Fanräume, Behindertenplätze und Beibehaltung des Namens Ludwigsparkstadions angesprochen, wobei AKK beim letzten Thema momentan keinen Änderungsbedarf sieht.

Ein weiteres wichtiges Thema für die Fans war die Frage, wie sie ihre Vorstellungen in die Planung der Sanierung einbringen können. Hier wurde die Idee eines Nutzer-Beirates ins Spiel gebracht, der beratend tätig sein soll und in dem die verschiedenen Nutzergruppen von Fans, Verein, Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz bis hin zur Polizei vertreten sein sollen. Kramp-Karrenbauer will die Einrichtung eines solchen Beirates unterstützen. Inwiefern ein solcher Beirat noch Einfluss auf die Planungen nehmen kann, bleibt abzuwarten. Immerhin hätte die FCS-Fanszene dadurch die Möglichkeit von den Projektplanern gehört zu werden, Ob auch auf sie gehört wird, steht dann auf einem anderen Blatt.

Alles in allem muss man sich als FCS-Fan in Sachen Stadion weiterhin auf Versprechungen verlassen. Man darf an dieser Stelle auch nicht außer Acht lassen, dass neben dem Land mit der Stadt noch ein weiterer Partner im Boot ist, der nun im Sommer zeigen muss, wie ernst es ihm mit dem Stadion wirklich ist. Erst nach einer Entscheidung des Stadtrates kann man als leidgeprüfter FCS-Fans ernsthaft wieder daran glauben, dass sich im und um den Park doch noch was tut.

Mai 11 2013

Mit einer Niederlage hat sich der FC heute Nachmittag von seinen Heimfans in die Sommerpause verabschiedet. Vor 4.010 Zuschauern verloren die Molschder mit 1:2 gegen den FC Heidenheim, der sich dadurch auf den Relegationsplatz zur zweiten Bundesliga schob. FCS-Coach Luginger gab einigen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance. So durfte Enver Marina sein Abschiedsspiel machen. Marcel Sökler durfte sich für einen neuen Vertrag empfehlen, was ihm jedoch nicht gelang. Sein Bruder Sven war verletzungsbedingt nicht mit von der Partie. Hier gab es Gerüchte, dass er bereits bei einem anderen Verein unterschrieben hat – von Heidenheim bis Karlsruhe waren diverse Varianten zu hören im weiten Rund. Auch Kevin Maek war aufgrund einer Verletzung nicht in der Startformation zu finden.

Gab sein Abschiedsspiel: Enver Marina

Die Geschichte der Partie ist schnell erzählt. Während es für Heidenheim noch um den Aufstieg ging, war für den FC die Saison bereits gelaufen. Dementsprechend waren die Gäste auch feldüberlegen, benötigten jedoch einen Stiefler-Fehler, um durch Niederlechner in Front zu gehen (28.). Der FCS antwortete prompt und kam durch Kohler zum Ausgleich. Wenig später war es erneut Niederlechner, der den FCH wieder in Front brachte. Kurz vor der Pause konnte Gästekeeper Sattelmaier einen Stiefler-Freistoß noch an die Latte lenken.

Im zweiten Durchgang probierte Heidenheim das Ergebnis zu verwalten. Die Molschder agierten offensiv oftmals zu harmlos, um ernsthaften Druck auf das Sattelmaier-Gehäuse auszuüben. Ein Ziemer-Kopfball, der auf der Linie geklärt wurde, stellte am Ende die größte Chance der zweiten Hälfte dar. Letztlich blieb es aber beim 1:2, da dem FCS ohne Sven Sökler offensiv die Ideen fehlten.

Nach dem Abpfiff dann anfangs das übliche Freibiergedränge am Bierstand und am Ende das übliche Geheule einiger nimmermüder Saufnasen, die sich vom Verein um einige hundert bis tausend Liter Freibier betrogen fühlten. Offen bleibt die für viele nicht unwichtige Frage, wer nächstes Jahr Bierlieferant im Park wird, nachdem der Dreijahresvertrag mit Bitburger Ende Juni ausläuft.

 

FCS: Marina – Stegerer, Lerandy, Straith, Pellowski – Eggert, Stiefler – Göcer (71. Bach), Kohler – Ziemer, M. Sökler (71. Laux)

Heidenheim: Sattelmaier – Malura, Göhlert, K. Kraus, Feistle – Wittek, F. Krebs – Bagceci, Strauß (69. Sirigu), Schnatterer (87. Titsch-Rivero) – Niederlechner (77. Sailer)

Tore: 0:1 Niederlechner (28.), 1:1 Kohler (32.), 1:2 Niederlechner (38.)

Zuschauer: 4.010

Schiedsrichter: Martin Thomsen

Spielberichte: FCS-Seite / FCH-Seite / kicker.de

 

Mai 10 2013

Vorbericht: FCS – Heidenheim

veröffentlicht von um 19:22 Uhr 3 Kommentare

1__FC_Heidenheim_1846_svgSpiel ohne sportliche Bedeutung? Für den 1. FC Saarbrücken trifft dies zu, allerdings geht es für die morgigen Gäste vom 1. FC Heidenheim sogar noch um den möglichen Aufstieg in die 2. Liga – was durchaus in die Aalenisierung der Liga unterhalb der Bundesliga gut reinpassen würde. Dagegen haben die frischgebackenen Pokalhelden – sowie einer, der sich bald verabschiedet – etwas.

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Mai 08 2013

Mittwoch 18 Uhr: Pokalfinale in Hasborn gegen Hertha Wiesbach – Das riecht förmlich nach Abenteuer und einem echtem Fußballklassiker. Während sich viele FCler durch das von Franzosen überflutete Saarbrücken quälten, machten sich Teile der NWB zusammen mit Stasi-Edge aus dem Landkreis Saarlouis auf, um das Waldstadion in Hasborn zu besuchen. Eine falsche Abbiegung und eine Umleitung später durften wir dann einen Haken an diverse saarländische Grounds machen. Von Scheuern über Neipel bis hin zu Dorf im Bohnental, machte die NWB einen Ground nach dem nächsten unsicher, konnte sich aber am Ende gewohnt dialektsicher (das „R“ immer schön rrrrrrollen) bei einigen „Eingebohrenen“ (Copyright bei King Mathew) bis nach Hasborn durchfragen.

Dort zeigte sich der austragende SV Rot-Weiß halbwegs gut organisiert, jedoch zuerst erstaunt und dann begeistert über die neuen 5-Euro-Scheine der NWB (Dat lo sinn die Nauen). Einzig die Porta Nigras beschwerten sich bei Temperaturen um die 20 Grad über den nicht vorhandenen Glühwein. Daneben sorgten die etwas mau gesäten Entwässerungsstationen in Form von Dixie-Toiletten für reichlich Unmut. Den SFV-Verantwortlichen kann dies aber egal sein. Als VIP geht man ja auch auf die VIP-Toiletten.

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Beim Pausentee wurde die Vereinszukunft besprochen

Fußball wurde dann vor rund 3.500 Zuschauern auch noch gespielt. Der FCS trat mit Müller im Tor an. Außerdem durfte Bach wieder von Beginn an für Göcer ran. Die erste große Chance gehörte jedoch dem Saarlandligameister aus Wiesbach, aber Müller konnte zur Ecke klären. Danach waren die Molschder spielbestimmend, agierten offensiv aber nicht zwingend genug. Nach gut 30 Minuten zog der FCS dann das Tempo an und entschied die Partie innerhalb von acht Minuten. Sökler (36.), Ziemer (41.) und Lerandy per Foulelfmeter (44.) sorgten für die frühe Entscheidung.

Während sich DJBrix gewohnt sicher in Pinis Umgebung aufhielt, besprach die NWB in der Halbzeit mit Horst Hinschberger die weitere Vereinspolitik. Genaueres dürfen wir nicht sagen. Nur soviel: Das neue Präsidium steht – 2/3-Mehrheit für die NWB! Auf dem Heimweg wurde dann das weitere Vereinskonzept in Hinschis Wagen ausgebrütet. Veröffentlichung am Samstag im FC-Treff!

Der zweite Durchgang war dann eher ein munteres Schaulaufen. Wiesbach war zwar weiterhin bemüht um den Ehrentreffer, doch offensiv meist viel zu harmlos. Den letzten Treffer der Partie markierte dann mit Tim Stegerer auch ein FCSler zum 4:0-Endstand (65.). Damit gewann der FCS zum dritten Mal in Folge den Pokal – und zwar so souverän wie seit langem nicht mehr. Gerade mal ein Gegentor ließ man zu und schoss insgesamt selbst 48 Tore. Durch den Sieg haben sich die Blau-Schwarzen auch für die erste Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Die zahlreichen FCS-Fans wären noch gerne zum Feiern geblieben, doch der einsetzende Regen und die Ankündigung des Stadionsprechers, dass man seine Autos bitte bis 24 Uhr (!) entfernt haben sollte, ließen die Feierlichkeiten recht kurz ausfallen.

 

Wiesbach: Paul – Miessemer, Neumeier, Haliti, Groß – Schuck (56. Schlemmer), C. Ackermann – Yalcin, P. Ackermann, Dal Col – Altmeier

FCS: Müller – Stegerer, Lerandy, Straith, Kohler – Eggert, Maek – Stiefler, Bach (59. M. Sökler) – Ziemer (69. Laux), S. Sökler

Tore: 0:1 S. Sökler (35.), 0:2 Ziemer (39.), 0:3 Lerandy (42.), 0:4 Stegerer (65.)

Gelbe Karten: Miessemer

Zuschauer: 3.500

Schiedsrichter: Thorsten Braun (Güdingen)

Spielbericht: OldForest

Fotos: Leuchtturm

 

Fotos stammen vom elektrischen Lutz (Präsi der SUB)

Mai 07 2013

Infos zum Pokalfinale aus Hasborn

veröffentlicht von um 21:31 Uhr 5 Kommentare

Mitteilung des SV Rot-Weiß Hasborn zum Pokalfinale am morgigen Mittwoch (Anstoß 18 Uhr):

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Finale Lottopokal Saar im Hasborner Waldstadion: Das saarländische Fußballfest

In zwei Tagen ist es soweit: Am Mittwoch, dem 8. Mai 2013, findet um 18:00 Uhr das Finale des diesjährigen Lottopokals Saar im Hasborner Waldstadion statt. Diese Partie ist sicherlich der Höhepunkt im saarländischen Fußballkalender des Jahres 2013. Hier trifft der Drittligist 1. FC Saarbrücken auf den Meister der Karlsbergliga Saarland, den FC Hertha Wiesbach. Die Tageskasse im Waldstadion öffnet am Mittwoch um 16:30 Uhr. Hier gibt es noch ausreichend Karten. Den Fußballfans wird empfohlen, möglichst früh nach Hasborn anzureisen. Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Nach dem Spiel sorgt DJ Arno für die musikalische Unterhaltung der Fußballfans. Alle wichtigen Infos zum Spiel, auch zur Parkplatzsituation, findet man unter

http://sv-hasborn.de/index.php?page=lottopokal

Mai 07 2013

Vorbericht: Saarlandpokalfinale

veröffentlicht von um 18:00 Uhr 1 Kommentar

FC_Hertha_Wiesbach_LogoHasborn. 2013 kann dem 1. FC Saarbrücken im Saarlandpokal der Hattrick gelingen: Drei Endspielsiege in Folge. Verhindern könnte das nur Hertha Wiesbach – wenn die Mannschaft von Helmut Berg auch im Finale zum erwartet zähen Gegner wird.

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Mai 06 2013

Al AhlyAufgrund des Wetterchaoses fiel der Vortrag von Jan Busse als Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung “Tatort Stadion 2″ im März leider dem Schnee zum Opfer.

 

 

 

 

Jetzt steht ein neuer Termin fest!

Nachholtermin wird Donnerstag, der 16.05.13 sein. Beginn des Vortrags ist 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Fanprojektes!

„Die Ultras haben bei der Revolution in Ägypten eine bedeutendere Rolle gespielt als jede andere politische Gruppe.“ Auf Grundlage dieser These präsentiert Jan Busse am 16. Mai um 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Fankontaktstelle „Innwurf“ (Ziegelstraße 23, 66113 Saarbrücken) die zentralen Zusammenhänge zwischen Fußball und Politik in Ägypten. Spätestens seit der Stadionkatastrophe von Port Said mit 74 Toten und den daraus resultierenden Unruhen steht außer Frage, dass der Fußball in Ägypten zutiefst politisch ist.

In seinem Vortrag bringt er die Kultur der ägyptischen Ultras näher und diskutiert die Unterschiede zwischen der deutschen und der ägyptischen Fanszene. Illustriert wird der Vortrag durch zahlreiche Videos von den Straßen und aus den Stadien Ägyptens.

Jan Busse bezeichnet sich selbst als fußballbegeisterten Politikwissenschaftler und kennt den Nahen Osten durch zahlreiche Aufenthalte. Er ist Mitglied der Ägypten-Koordinationsgruppe von Amnesty International und promoviert derzeit in Berlin zum Nahost-Konflikt.