schlappi der erste hat geschrieben:
Gebe Dir 100% Recht mit den Nörglern usw, aber das mit dem Bierchen geht nur wenn Wurst-Willi das Catering übernimmt.
P.S.
Einem Rückstand bei der Hitze nachzulaufen zumal der Gegner 2 Klassen höher spielt ist sogut wie unmöglich (...)
Eben. Das ist es ja, was die Leute nicht raffen, die ständig mit ihrem "Karlsruhe hat doch auch..." um die Ecke kommen.
Solange es 0:0, beziehungsweise Unentschieden steht, läuft für den klassentieferen Verein alles nach Plan. Der Bundesligist muss das Spiel machen. Wäre ja auch lächerlich, wenn elf Millionäre gegen den klassentieferen Verein Beton anrühren würden, solange es Remis steht. Solange der Verein aus der ersten Liga anrennen muss, ergeben sich für den kleineren Verein dann auch mal Chancen. Ein schneller Konter, weil die Außenverteidiger des Bundesligisten zu weit aufgerückt sind und so weiter. Und wenn es dann wirklich mal bis zur 70. Minute Unentschieden steht, fängt es auch im Kopf der Erstligaspieler an zu arbeiten. Da verkrampft vielleicht mancher aufgrund der drohenden Blamage. Andere werden unvorsichtig, weil sie genervt sind von den Feierabendkickern, die nur hintendrinstehen und die Bälle rauskloppen. Das sind dann eben die Chancen, die ein zwei Klassen tieferer Verein (eventuell) bekommt. Natürlich verläuft's nicht immer nach diesem Schema (Hoffenheim - Berliner AK). Aber die Argumentation einiger User - wenn Drittligist A gegen Bundesligist B gut aussieht, bedeutet dies, dass auch Drittligist C gegen Bundesligist D gut aussehen muss - ist doch einfach nur vollkommen bescheuert.
Beim FCS Spiel gegen Schalke liegt die Sache aber eh vollkommen anders. Mit dem Doppelschlag hat Schalke die absolute Sicherheit bekommen, das Ding runterzuspielen. Es gab für Schalke keinen Grund mehr, die kompakte Grundordnung aufzugeben. Deshalb fand ich auch gestern den Aufruf eines Users unsinnig, der gemeint hat, man hätte Schalke in einen offenen Schlagabtausch verwickeln sollen, dann wäre das Spiel 2:6 ausgegangen. Unsinn. Schalke hatte keinen Grund mehr, irgendetwas zu riskieren. Wenn Saarbrücken voll draufgeht, lassen die Schalker den Ball mit all ihrer Sicherheit hinten durch die eigenen Reihen laufen und warten, bis die Saarbrücker nach 20 Minuten zusammenbrechen. Einige behaupten ja, dass diese "Bis zur letzten Patrone kämpfen" Attitüde viiiiiel besser gewesen wäre, als das, was Saarbrücken stattdessen gespielt hat. Wäre mal interessant gewesen, ob diese Leute das gleiche behauptet hätten, wenn Saarbrücken am Ende mit 0:11 dagestanden hätte, weil die Spieler ab der 70. Minute kotzend auf dem Rasen gesessen hätten.